Vegan

Vegan sein: Was versteht man unter einer veganen Ernährung?

„Den ganzen Tag nur Grünzeug, nein danke!“, ein Kommentar, mit dem sich wohl viele Vegan lebende Menschen rumschlagen müssen. Dabei ist vegane Ernährung viel mehr als das.

Vegan - Röllchen
Vegan – Röllchen by Kirsten Lobner

Vegan leben – mehr als nur Ernährung

Vegan leben ist nicht nur eine spezielle Ernährungs-, oder Diätform. Es ist eine Lebenseinstellung.
Eine Lebenseinstellung zu mehr Gesundheit durch rein pflanzliche und am besten möglichst unbehandelte Lebensmittel. Doch nicht nur das. Wer sich vegan ernährt, der achtet nicht selten auch auf Herkunft, Herstellung und Anbaubedingungen der Lebensmittel.
Aber nicht nur die eigene Gesundheit, auch die der Tiere und der Umwelt hat hier einen großen Stellenwert und ist oftmals DER Beweggrund für eine Entscheidung hin zu einem komplett veganen Leben.
Ein Leben komplett ohne Tierprodukte: Lebensmittel, Drogerieartikel und auch Kleidung.

In Anbetracht der Tatsache, dass wir unsere Umwelt nach und nach immer weiter zerstören und unsere Nutztierhaltung wirklich zu wünschen übrig lässt, eigentlich doch eine lobenswerte Sache, oder?

Vegane Ernährung – mehr als nur der Verzicht auf Fleisch und Fisch

Im Gegensatz zu Vegetariern essen Veganer neben Fisch und Fleisch überhaupt keine tierischen Produkte. Das beinhaltet auch Eier, Honig und Milchprodukte. Der Raub an den Tieren und an ihren Erzeugnissen verletzt ihre Rechte, und wird daher nicht befürwortet.

-Tierschutz geht über die reine Haltung hinaus-

Wichtig ist bei der Ernährung auch, dass nicht nur auf das Produkt geschaut wird, sondern auch auf die Herstellung. Nicht selten landet hier doch das ein oder andere Tierprodukt auf der Liste.
Ein Beispiel hierfür ist Gelatine, die auch für die Herstellung von Wein oder auch Süßigkeiten genutzt wird.
Generell muss ein Veganer aber in der heutigen Zeit auf kaum etwas verzichten.
Viele Hersteller haben sich dem Trend angepasst und zahlreiche vegane Ersatzprodukte auf den Markt gebracht.
Von veganem Käse, veganer Wurst bis hin zu veganen Proteinpulvern ist alles zu finden.

Doch Achtung! Vegan heißt hier nicht unbedingt gesund. Denn oft sind diese Lebensmittel stark verarbeitet und auf der Rückseite findet sich eine ziemlich lange Liste von Inhaltsstoffen!

Wie gesund ist ein veganes Leben?

Studien haben bewiesen, dass Veganer seltener an Übergewicht, Diabetes und/oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Unter ihnen finden sich auch weniger Raucher und der Alkoholkonsum ist gleichermaßen geringer.
Dies hat natürlich nicht nur mit der Ernährung zu tun. Vor allem die Tatsache, dass das Leben einfach bewusster geführt wird und der Gesundheit mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, bewirkt eine allgemein gesündere Lebensweise.

„Aber Veganer leiden doch alle unter Mangelzuständen!“

Ein weitere wohl sehr beliebte Aussage von Nicht-Veganern.
Es ist nicht zu bestreiten, dass Veganer stärker auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr achten müssen als Nicht-Veganer. Denn Eisen, Calcium, Eiweiß und Jod finden sich vor allem in tierischen Produkten. Wer aber seine vegane Ernährung abwechslungsreich, mit vielen Hülsenfrüchten und dem ein oder anderen pflanzlichen Eiweißprodukt wie Tofu gestaltet, lebt mit deutlich weniger Gefahr eines Mangels, als ein typischer Bratwurst und Fast-Food Liebhaber.

Oder hättest du gedacht, dass rohe rote Paprika mehr Vitamin C ale eine Orange enthält?

Besonders geeignet sind auch selbst gezogene Sprossen. Wer seinem Eisenhaushalt etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit Alfalfa Sprossen gut bedient. Und wenn es durch eine besondere Gegebenheit doch mal etwas mehr sein muss, dann hilft auch ein gutes Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke.

Wo sich ein Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht vermeiden lässt, ist bei der  Zufuhr von Vitamin B12, denn dieses Vitamin kommt ausschließlich in tierischen Produkten vor. Eine Dauerhafte Einnahme ist aber auch hier nicht nötig. Die Leber speichert Vitamin B12 in einer Menge, die von mehreren Monaten bis zu 5 Jahren ausreichend sind. Eine Mehr an Vitamin B12 wird ungenutzt ausgeschieden.

Wer vegan lebt, sollte seine Blutwerte regelmäßig kontrollieren lassen.

Wer sich also vorab genügend mit dem Thema Veganismus, den nötigen Lebensmitteln und einer ausreichenden Nährstoffzufuhr beschäftigt, und wer regelmäßig seine Blutwerte testen lässt, der muss weder Mangel noch gesundheitliche Folgen befürchten.

Formen des Veganismus

  • vegane Rohkost
  • biovegane Ernährung –> ausschließlich Bio-Produkte
  • Fruganismus/Fruitarismus –> nur Früchte von Pflanzen die geerntet werden können ohne die Stammpflanze zu beschädigen
  • Freegnismus –> zur Lebensumstellung wird hier noch aktiv mit beispielsweise Demos gegen Kapitalismus und die Lebensmittelindustrie vorgegangen
  • „normaler“ Veganismus –> kompletter Verzicht auf tierische Produkte

 

Meine Sicht zum veganen Leben

Wenn die richtige Überzeugung dahinter steht und eine ausreichende Kenntnis über Nährstoffe und Lebensmittel vorhanden ist, befürworte ich Veganismus. Denn nicht nur die eigene Gesundheit wird gefördert, sondern auch der Tierschutz unterstützt und die Umwelt geschont.
Ich bin aber kein Freund der veganen Ersatzprodukte. Denn die sind in den meisten Fällen von den gleichen Herstellern der Fleischprodukte und haben nicht selten eine lange Liste an Zutaten.
Das ist dann weder gesund, noch unterstützt man damit eine bessere Tierhaltung.

Dann doch eher vom regionalen Bauer um die Ecke kaufen, und so einen artgerechten Tierschutz unterstützen.

Ich sehe ein veganes Leben durchaus als Dauerernährung. Aber ich verweise hier immer auf eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte. Vor allem in der Schwangerschaft und bei der Ernährung von Kleinkindern rate ich eher zu einer vegetarischen Ernährung (mit Fisch und Milchprodukte) oder zumindest einem gewissen Anteil tierischer Proteinquellen. Denn in dieser Zeit ist der Körper auf eine vermehrte Zufuhr von gut verwertbaren Proteinen angewiesen und ein Mangel kann hier schwerwiegende Folgen haben. Sollte dies nicht gewünscht werden, diese Zeit KOMPLETT von einem Arzt betreuen lassen!

Veganes Leben und Sport – geht das überhaupt?

Lange wurde auch behauptet, dass Veganer zu schwach für Kraftsport wären und keine Muskeln aufbauen könnten. Denn pflanzliche Proteine sind nicht so gut für den menschlichen Körper verwertbar wie tierische.
Ich denke, die Vielzahl an sehr erfolgreichen veganen Kraftsportlern und auch zahlreiche Studien haben mittlerweile das Gegenteil bewiesen.
Auch der Markt um qualitativ hochwertige Proteinpulver mit einem sehr guten Aminosäurenverhältnis wächst und wächst.
Von mangelnder Proteinversorgung bei Veganern kann also längst nicht mehr die Rede sein!

Mein Tipp an dieser Stelle: Die veganen Proteinprodukte von „Beste Proteine“. Sie haben ein optimales Aminosäureverhältnis, sind frei von künstlichen Süßungsmitteln (Fructoseintolerante dürfen sich freuen 😉 ), haben Rohkostqualität und eine gute biologische Wertigkeit.  Auch der Geschmack ist hier nicht auf der Strecke geblieben. Klümpchen und ein sandiger Geschmack brauchst du hier nicht mehr befürchten.

–> und mit dem Code „FIT2016“ gibt es sogar 10% Rabatt bei der Bestellung!

 

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Mit besten Grüßen

Deine Kirsten

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